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Logistik der Zukunft

Logistik im Wandel: urban, grün, digital

87 Milliarden Pakete wurden weltweit im Jahr 2018 ausgeliefert – laut dem Pitney Bowes Parcel Shipping Index ein Anstieg von 104 % im Vergleich zu 2014. Und 2025 werden es dem Index zufolge rund 200 Milliarden Pakete sein.


Die Zahlen machen deutlich, in welcher Dynamik die Logistikbranche steckt. Und dies gilt sowohl für das B2C- als auch für das B2B-Geschäft. Funktioniert die Logistik nicht, bricht die Wirtschaft schnell zusammen; selbst kleinere Verzögerungen können zu Produktionsstillständen mit hohen finanziellen Ausfällen führen. „Wer die Logistikketten der Welt steuert, der steuert die Wirtschaft der Welt“, sagt daher Prof. Dr. Dr. h. c. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML.

Viele Herausforderungen für die Branche

Die hohe und weiter steigende Nachfrage nach der Bereitstellung von Gütern ist jedoch mit großen Herausforderungen für die Logistikbranche verbunden: Die Verkehrssysteme sind heute schon überlastet; insbesondere in den Städten droht der Verkehrsinfarkt. Fieberhaft wird an neuen Lösungen gearbeitet. Drohnen, Roboter-Lieferwagen, unterirdische Transportwege, LKW-Konvois („Platooning“) sowie viele weitere Verfahren und Technologien werden derzeit auf ihre Umsetzbarkeit getestet. Unter dem Stichwort „Urbane Logistik“ – auch City-Logistik oder Ballungsraumlogistik genannt – entsteht seit einigen Jahren eine Vielzahl von Konzepten, die zu einer Entlastung der städtischen Infrastruktur und einer höheren Wirtschaftlichkeit des städtischen Güterverkehrs führen sollen.


Gleichzeitig ist die Logistikbranche gefordert, den steigenden Nachhaltigkeitsanforderungen nachzukommen und umweltfreundliche Lösungen zu entwickeln. Nahezu alle Logistikunternehmen beschäftigen sich daher mit einer möglichen Elektrifizierung ihrer Flotten. Der Aufbau von Mikro-Hubs, also kleinen Lagern in der Stadt, sowie von Ablagesystemen beim Empfänger werden genauso geprüft wie eine verstärkte Belieferung bei Nacht. Und auch die von den Logistikunternehmen betriebenen Immobilien bieten häufig noch Potenziale, um den ökologischen Fußabdruck zu verringern.

Vorreiter in der Digitalisierung

Die Digitalisierung kann bei der Bewältigung dieser Aufgaben helfen – und ist gleichzeitig selbst eine Herausforderung. Sie hat bereits wesentlich dazu beigetragen, die logistischen Abläufe transparenter, effizienter und besser steuerbar zu machen. Ihre vielen Vorteile beim Transport und der Bereitstellung von Gütern haben dazu geführt, dass kaum ein anderer Wirtschaftssektor bereits so digitalisiert ist wie die Logistikbranche.


Experten wie Michael ten Hompel sehen die Logistikbranche daher als Treiber der Digitalisierung. Die Potenziale für den Einsatz Künstlicher Intelligenz sind in diesem Sektor enorm. Dazu ten Hompel: „Ein Grund ist, dass die Logistik ähnlich gut algorithmierbar ist und im Detail auch schon relativ gut standardisiert ist – aber auch extrem komplex.“ Themen wie IT Security, Cloud Computing, Industrie 4.0, Internet der Dinge, Blockchain und Smart Contracting spiegeln sich alle auch in der Logistik wider. Daher gehören autonom fahrende Transportsysteme, der Einsatz von Robotern und verkehrsübergreifende Tracking- und Tracing-Systeme längst zum Alltag in der Logistikbranche.

Veränderte Anforderungen an Logistikimmobilien

Die Digitalisierung kann bei der Bewältigung dieser Aufgaben helfen – und ist gleichzeitig selbst eine Herausforderung. Sie hat bereits wesentlich dazu beigetragen, die logistischen Abläufe transparenter, effizienter und besser steuerbar zu machen. Ihre vielen Vorteile beim Transport und der Bereitstellung von Gütern haben dazu geführt, dass kaum ein anderer Wirtschaftssektor bereits so digitalisiert ist wie die Logistikbranche.


Experten wie Michael ten Hompel sehen die Logistikbranche daher als Treiber der Digitalisierung. Die Potenziale für den Einsatz Künstlicher Intelligenz sind in diesem Sektor enorm. Dazu ten Hompel: „Ein Grund ist, dass die Logistik ähnlich gut algorithmierbar ist und im Detail auch schon relativ gut standardisiert ist – aber auch extrem komplex.“ Themen wie IT Security, Cloud Computing, Industrie 4.0, Internet der Dinge, Blockchain und Smart Contracting spiegeln sich alle auch in der Logistik wider. Daher gehören autonom fahrende Transportsysteme, der Einsatz von Robotern und verkehrsübergreifende Tracking- und Tracing-Systeme längst zum Alltag in der Logistikbranche.

Flexible Nutzungskonzepte

Die Dynamik, in der sich die Logistikbranche befindet, und die vielen von ihr zu bewerkstelligenden Herausforderungen haben aber auch Auswirkungen auf einen weiteren Bereich: auf ihre Immobilien. Die Wahl des Standorts, die Ausstattung der Gebäude und Lager sowie ihr ökologischer Fußabdruck werden – nicht zuletzt aufgrund der Flächenknappheit gerade in Städten – zunehmend zu Erfolgsfaktoren in der Branche. Und da abzusehen ist, dass sich die Logistikbranche auch in Zukunft stark verändern wird, ist auch eine hohe Flexibilität im Nutzungskonzept der Immobilien wichtig.


Unterstützung bei der Auswahl und Finanzierung ihrer Immobilien erhält die Logistikbranche von der Aareal Bank. Dort beschäftigt sich seit 20 Jahren ein eigenes Team mit den spezifischen Anforderungen von Logistikunternehmen. Dieses Team setzt sich aus international erfahrenen Bankern und Logistikexperten zusammen.


Das jüngste Projekt dieses Teams: Im September 2019 hat die Aareal Bank für ein paneuropäisch aufgestelltes Logistiknetzwerk eine Finanzierung in Höhe von rund 240 Mio. € mit einer Laufzeit von fünf Jahren bereitgestellt. Das Portfolio umfasst insgesamt drei Logistikgebäude in Spanien, Frankreich und Großbritannien. Die neu errichteten Gebäude sind als hochmoderne Logistikplattformen mit umfassender digitaler Funktionalität ausgelegt. „Das Engagement unterstreicht unsere Expertise bei der Finanzierung von komplexen paneuropäischen Logistikportfolios. Und vor allem belegt es unsere Fähigkeit, technologische Trends gemeinsam mit unseren Kunden umzusetzen“, sagt Klaus Severin Schöttmer, Managing Director Special Property Finance bei der Aareal Bank.

Warum wählen Ihre Kunden die Aareal Bank?

Video mit Klaus Severin Schöttmer (nur auf Englisch verfügbar)

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